Zweite im Abstiegsstrudel

Nach der ernüchternden Zwischenbilanz von nur einem Sieg aus fünf Spielen ist der Zweiten auch im neuen Jahr nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Gegen Oberkotzau unterlagen die Kirchenlamitzer zuhause mit 3-5.

Erst zum zweiten mal in dieser Saison trat die Zweite vollzählig an, entsprechend groß waren die Hoffnungen zu punkten. Der Beginn war gut, nach dem Remis von Holoubek an Brett 5 verwandelte Wittich an Brett 7 einen Mehrbauern zum Sieg. Die Führung währte allerdings nicht lange, ein Patzer von Gäbler am 3. Brett brachte den Oberkotzauern den Ausgleich. Doch Kirchenlamitz setzte nach, Christoph Dütz an Brett 6 packte die Brechstange aus und setzte seinen Gegner Matt. Nach dem Remis von Gnichtel an Brett 1 aber wendete sich das Blatt. Zuerst schoss Maximilian Dütz an Brett 2 einen Bock, der ihn die Partie kostete. Dann verlor der ins Team zurückgekehrte Kögler an Brett 8 trotz anfangs guter Stellung eine Figur und musste seinem Gegner letztendlich die Hand reichen. Weidmann kämpfte – obwohl er an diesem Tag sowohl seine Brille als auch seinen privaten Kaffeevorrat vergessen hatte – noch verbissen um den einen Mannschaftspunkt, konnte jedoch letztendlich die Qualität weniger nicht ausgleichen und musste aufgeben.

Nach sechs Spieltagen findet sich die Zweite nun auf dem letzten Tabellenplatz wieder und steht gehörig unter Druck. In den letzten drei Spielen gilt es nun zu zeigen, dass die Zweite in die A-Klasse gehört.

Unentschieden – zu siebt!


Am letzten Sonntag fand der letzte Spieltag der BZO für dieses Jahr statt. Und es ging schon gut los! Bereits um 6.25 Uhr erhielt ich die Information von Werner, dass er nicht spielen kann, was bedeutete, dass wir die Reise nach Höchstadt zu siebt antreten mussten. Und es sollte trotz der Bürde des Minuspunktes trotzdem ein harter Kampf für die Gastgeber werden.

Erst nach 3 h 20 min wurde dann die erste Partie entschieden. In einem Franzosen konnte Christian im Mittelspiel eine Figu gewinnen. Die AKtivität die sein Gegner erhielt verpuffte nach einigen geschickten Verteidungszügen. Die Folge war die Aufgabe des Höchstadters. 1:1

4:4 beim stark einzuschätzenden SC Höchstadt!!!



Danach gab es zwei Niederlagen. An Brett sieben versuchte sich Wolfgang in einer sehr aktiven Partie, verspielte sich hier dann aber etwas und verlor. An Brett sechs stellte Detlev Heimerl gegen Theiss bereits in der Eröffnungsphase eine Figur ein. Detlev spielte zwar noch bis 12.45, aber das Ergebnis war eigentlich an diesem Brett shcon lange klar. 3:1

Den Anschlusspunkt konnte Hermann Köppel an Brett fünf gegen den Höchstadter Koch erzielen. Zwischendrin sah die Partie nicht unbedingt gewonnen für Hermann aus, aber nach einigen Ungenauigkeiten im Endspiel konnte Hermann die Partie noch gewinnen. 3:2

An Brett 1 hatte Peter wieder eine komplizierte Stellung auf dem Brett. Mit entgegegesetzten Rochaden suchten beide Gegner ihr Glück im Angriff. Peter konnte gegen den jungen Lukas Schulz dann eine Figur gewinnen und konnte die PArtie für sich entscheiden.

An den verbliebenen Brettern standen beide Partien Remis. MArkus Rogler vereinbarte mit dem DWZ-losen Tomasz Gorniak und Sergej Artamonov mit Holger Schwarzmann zeitgleich Remis.

Endstand: 4:4



p.s. Die Freud über diesen Punkt war duchaus spürbar und wurde anschließend im Blauen Löwen bei Schnitzel, Bratwurst, Fisch und Schweinebraten befeiert 

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