Seite auswählen

Tipps, wie du deine Schachtaktiken verbessern kannst

Viele, die neu mit dem Schach anfangen, gehen davon aus, dass es ausreicht, die Spielregeln zu lernen und sich darüber bewusst zu sein, wie sich die einzelnen Spielfiguren bewegen können. Doch wer sich länger mit diesem Spiel und seinem Ablauf beschäftigt, wird schnell merken, dass man anhand von strategischer Planung und der Einhaltung gewisser Prinzipien wesentlich bessere Ergebnisse erzielen kann, als wenn man einfach so mit dem Spiel loslegt.

Wenn es um Tipps und Tricks im Bezug auf das Schachspiel geht, schaut man sich natürlich zunächst einmal an, wie die Großmeister dieses Sports ihre Gewinne erzielen. Glücklicherweise gibt es auch einige dieser Profis, die ihr Wissen mit der Allgemeinheit geteilt haben und wertvolle Tipps dazu geben, worauf es beim Schach ankommt. Da man sich diese Anreize definitiv zu Herzen nehmen sollte, habe ich einige von ihnen hier für euch zusammengefasst.

Schaue nach erzwungenen Zügen!

Bei diesem Tipp muss man sich zunächst einmal die Frage stellen: Was ist ein erzwungener Zug? Dabei handelt es sich um einen Spielzug des Gegenspielers, den dieser erzwungenermaßen durchführen muss. Das kann zum Beispiel aufgrund eines Schachmatts geschehen, oder aber weil man eine Spielfigur des Gegeners gefährdet. Diese Züge können enorm dabei helfen, die Kontrolle über das Spiel und den Spielverlauf zu gewinnen und somit eigene Strategien erfolgreicher durchzuführen.

Schaue nach möglichen Opfern: Für viele, die gerade erst mit dem Schach angefangen haben, ist es die erste Priorität, die eigenen Figuren zu schützen und in Sicherheit zu bringen. Doch dieses Denken kann oft dazu führen, dass man nur passiv spielt und die Kontrolle über den Spielverlauf verliert. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, einzelne Spielfiguren zu opfern, um anschließend einen wichtigen Zug durchzuführen. Man sollte also nach diesen Optionen Ausschau halten.

Halte Ausschau nach Strategie-Mustern

Wenn man gegen einen erfahrenen Schachspieler spielt, sollte man sich vor eventuellen Strategien in Acht nehmen, die dieser anwenden könnte. Es gibt zahlreiche gute Schachstrategien, die auch in relativ wenigen Spielzügen durchgeführt werden können und die schnell zum Sieg führen. Diese Strategien folgen oftmals bestimmten Mustern. Man sollte sich also mit diesem Strategien vertraut machen, damit man diese Muster schnell erkennt und der jeweiligen Strategie schnell entgegenwirken kann.

Achte auf das gesamte Spielbrett: Dieser Tipp mag zwar offensichtlich sein, er wird aber auch häufig vergessen. Wenn man mitten im Spiel steckt und voll und ganz auf die eigene Strategie fokussiert oder eine bestimmte Spielfigur gefährdet ist, kann es schnell passieren, dass man das allgemeine Geschehen auf dem Spielbrett außer Acht lässt. Das kann aber fatale Folgen haben. Egal, wie sehr man im Spiel steckt, man sollte immer auf das gesamte Spielbrett achten.

Real Professionals Around The World

Die echten Schach-Profis der Welt

Wer häufig Schach spielt, wird wohl schon so einige Male den Moment erlebt haben, in dem man sich wie ein echter Profi fühlt. Das geschieht beispielsweise, wenn man eine komplizierte Strategie erfolgreich anwendet oder aber einige Gewinne nacheinander erlebt. In diesen Momenten kann es einem so vorkommen, als ob man unschlagbar wäre und man bereits ein extrem hohes Level an Schach-Expertise erreicht hat, mit dem man so ziemlich jeden schlagen kann.

Wenn man in diesen Momenten einen Anhaltspunkt braucht, um sich wieder auf den Boden der Tatsachen herunter zu bringen, sollte man sich ganz einfach mal die größten und bekanntesten Schachprofis der Welt anschauen. Wenn man einem der teils extrem intensiven Spiele folgt, kann dies auch schon mal zu leichten Kopfschmerzen führen – denn wer hier auf dem Laufenden bleiben will muss ein sehr hohes Maß an Schach-Wissen vorweisen können.

Der amtierende Weltmeister Magnus Carlsen

Einer dieser Schachprofis ist ohne Zweifel Magnus Carlsen. Der Norweger hält bereits seit dem Jahr 2013 den Weltmeistertitel im Schach und wird auch dieses Jahr wieder versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Carlsen hat bereits im Alter von 13 Jahren den Großmeister-Titel erworben und gilt seit seiner Kindkeit als Schach-Wunderkind. Obwohl er früher für seine eher agressive Spielweise bekannt war, ist er heute für seine Ausgeglichenheit und ein hohes Maß an Strategie berühmt.

In der diesjährigen Weltmeisterschaft wird er seinen Titel gegen den Herausforderer Fabiano Caruana verteidigen. Auch dieser gilt als absoluter Schach-Profi und hat bereits im Alter von 14 Jahren seinen Großmeister-Titel erhalten. Der italienisch-amerikanische Profi hat sich in der Vorrunde der Weltmeisterschaft gegen 7 weitere Schach-Profis durchgesetzt und sich somit für die Endrunde der Meisterschaft qualifiziert, in welcher er die Möglichkeit hat, selbst zum ersten Mal den Weltmeistertitel zu erwerben.

Schach-Legende Bobby Fischer

Robert James Fischer, welcher in der Schachwelt weitestgehend als Bobby Fischer bekannt ist, gehört zu den absoluten Schachlegenden der Welt. Bereits im Alter von 14 Jahren schaffte er es, die US-Meisterschaft zu gewinnen. Ein Jahr später erhielt er dann auch seinen Großmeistertitel, was ihn zur damaligen Zeit zum jüngsten Großmeister aller Zeiten gemacht hat. Bis heute gilt er für viele als einer der besten Schachspieler aller Zeiten.

Fischer wurde auch dadurch berühmt, dass einige seiner Schachspiele starke politische Einflüsse hatten. So spielte er beispielsweise gegen Boris Spassky, was als Teil der Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion angesehen wurde, welche damals mitten im Kalten Krieg steckten. Sein zweites Spiel gegen Spassky 1992 in Jugoslawien sorgte dank dem damaligen Embargo ebenfalls für Aufruhr und führte dazu, dass die USA einen Haftbefehl gegen Fischer ausstellten, welcher ihn ins Exil nach Island führte.

Deutschland und Schach

Hallo und willkommen auf meinem Blog! Hier geht es um das Schachspielen und alles, was damit zu tun hat. Seit meinem 12. Lebensjahr spiele ich Schach und meine Begeisterung dafür ist mit der Zeit nur noch größer geworden. Deshalb habe ich mich entschieden, diese Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen und so ist diese Seite ins Leben gerufen worden.

Manche Leute fragen sich, warum Schach denn eigentlich so toll ist. Es gibt unzählige Gründe! Zum einen beansprucht Schach beide Hälften des Gehirns und steigert laut Studien den IQ. Zum anderen macht es einfach nur Spaß! Es gibt jedoch noch weitere praktische Vorteile, wie eine erhöhte Kreativität und bessere Problemlösungsfähigkeit. Wer einmal im Bann von Schach gefangen ist, kommt so schnell nicht wieder los!

Deutsche Schach-Clubs

In Deutschland gibt es viele verschiedene Schach-Clubs, in denen Schach auf professionellem Niveau gespielt wird. Darüber hinaus findet eine Schachbundesliga statt und auch für Jugendliche ist das Angebot an Vereinen sehr groß. Teilweise finden schon in der Schule kleine Schachwettbewerbe statt. Wer seine Fähigkeiten weiterentwickeln will, für den ist der Eintritt in einen Schachclub die perfekte Möglichkeit dazu.

Über den Schachvereinen steht der deutsche Schachbund. Er besitzt knapp 90.000 Mitglieder in rund 2.400 Vereinen. Dies macht ihn zu einem der größten Schachverbände der Welt. Der größte deutsche Schachclub ist der Hamburger SK von 1830 e.V. Er besitzt insgesamt 676 Mitglieder. Dicht darauf folgen die Schachzwerge Magdeburg mit 564 Mitgliedern. Wer einem Schachclub beitreten will, hat also eine große Auswahl.

Wie wird man ein guter Schachspieler?

Viele Menschen haben Interesse daran, im Schach besser zu werden und vielleicht sogar an Meisterschaften teilzunehmen. Dies ist gar nicht so einfach, denn Schach erfordert viel Übung und auch etwas Wissen. Wer sich wirklich damit auseinandersetzen möchte, sollte einige Bücher zum Thema lesen und natürlich so oft wie möglich spielen! Außerdem kann es helfen, einige Profis beim Spielen zu beobachten.

Als Schachspieler lernt man nie aus. Um wirklich gut zu sein, muss man strategisch vorausdenken und die Züge des Gegners vorhersagen können. Doch nicht nur die Strategie ist wichtig. Auch Kreativität ist gefragt. Viele machen den Fehler und lassen sich von starren Denkmustern leiten. Vereint man Kreativität und Strategie, so ist man auf dem richtigen Weg, ein Meister im Schach zu werden!

Über die Geschichte des Schachs

Die Geschichte des Schachs ist lang und faszinierend, denn kaum ein Spiel ist so alt, so kulturell verworren und von so vielen Völkern beeinflusst wie dieser Klassiker unter den Tischspielen. So ist es beim Schach kaum möglich genau zu sagen, wann dieser erfunden wurde, denn dieses Spiel ist das Resultat aus einer jahrhundertelangen Entwicklung, die sich über den gesamten Globus zieht.

Es ist schwer zu sagen, wo die Geschichte des Schachs begann, doch die meisten Historiker gehen davon aus, dass eine frühe Version des Spiels zuerst in Indien populär geworden ist. Laut Theorien hat sich das Spiel dann über die arabischen Länder weiter bis hin nach Europa und den Rest der Welt bewegt und unterwegs zahlreiche Änderungen erlebt, die das Spiel verändert und beeinflusst haben.

200 – 1700: Der Ursprung des modernen Spiels

Wie bereits erwähnt, erstreckt sich die Geschichte des Schachs über viele Jahrhunderte und es ist nicht immer klar, wo und wann welche Änderungen aufgetreten sind. Es wird aber davon ausgegangen, dass der Ursprung des heutigen Spiels in den Jahrhunderten zwischen 200 bis 1700 liegt. In dieser Zeit wurde das Spiel immer wieder modifiziert, sodass Spielfiguren ausgetauscht und Spielzüge verändert wurden.

Es wird aber davon ausgegangen, dass etwa im 15. Jahrhundert einige Änderungen der Spielregeln vorgenommen wurden, welche zu dem Spiel geführt haben, welches wir heute kennen. So wurden hier beispielsweise die Bewegungsmöglichkeiten der Königin geändert, welche diese zu einer wesentlich stärkeren Spielfigur gemacht haben. Zusätzlich dazu liegt in diesen Jahren auch der Ursprung einiger Spielfiguren, wie zum Beispiel dem Turm.

1700- 1873: Die Romantische Ära des Schachs

Nachdem das Schachspiel immer beliebter wurde, gab es auch immer mehr Wettbewerbe. In dieser Zeit kam ein neues Problem auf: die Spielzeit. Immer wieder kam es vor, dass Spieler bis zu mehrere Stunden für einen Spielzug in Anspruch genommen haben. Aus diesem Grund wurden besonders im 17. und 18. Jahrhundert Regeln zur Spielzeit eingeführt, die das Spiel wesentlich beschleunigten.

Diese Änderungen führten auch dazu, dass Schach in den Jahren von 1873 bis 1945 zum Sport ernannt wurde. In dieser Zeit fanden die ersten großen organisierten Schachturniere statt, welche einen Weltmeister im Schach kürten. Außerdem wurde in diesem Zeitraum auch der Titel des Schach-Großmeisters etabliert, welcher auch heute noch genutzt wird. Seither ist Schach immer populärer geworden und gehört heute zu den bekanntesten Tischspiel-Sportarten.